Umräumen fetzt!

Als ich meinen Sohn gestern vor dem Schlafengehen gefragt habe, was ihm am Wochenende am meisten Spaß gemacht hat, antwortete er: „Na das Umräumen und Oma und Opa zu helfen!“.

Wir haben es nämlich in die nächste Etappe geschafft im Projekt Gemeinschaftshaus. Bisher lebten wir unten im Erdgeschoss, und seit letztem Jahr auch im Dachgeschoss – Oma und Opa in der mittleren Ebene. Das alles hat sich irgendwann so ergeben, wir wollten mit dem Sohn als wir in der Elternzeit waren bei ihm nur mal ein paar Monate Miete sparen und in die leere Wohnung der verstorbenen Ur-Oma ziehen und auch der Familie ein bisschen näher sein. Naja, irgendwann ergab es sich, dass wir beschlossen zu bleiben und damit den Großeltern die Entscheidung (so denken wir) leichter machen konnten, ob sie das große Haus behalten oder abgeben und sich woanders etwas suchen. Wir haben Nächte lang gegrübelt und hin und her überlegt ob wir dieses Projekt eingehen sollten. Es gab viele Gründe dafür aber auch mindestens genauso viele dagegen. Ich habe noch nie in einer WG gelebt – ich bin WG-untauglich – schon immer gewesen. Aber jetzt habe ich Kinder, zum damaligen Zeitpunkt des Entschlusses zu bleiben erst Eins – aber auch da haben wir schon gemerkt wie hilfreich es ist, wenn man Großeltern quasi immer greifbar hat. Vor allem wenn beide Eltern irgendwie erwerbstätig sind.

Außerdem heißt ja  es ja auch so schön in einem afrikanischen Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf.“ – ich bin nicht gewillt auf dieses Dorf zu verzichten. Ich brauche es. Wir brauchen es. Meine Kinder brauchen es. Sie genießen ihre Momente mit Oma und Opa.

Weiterlesen

Advertisements