Wir sind 1 Prozent – über das Stillen einer Zweijährigen

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Vor einiger Zeit war hier bereits der zweite Geburtstag. Ich bekam diese Rossmann-Babyclub-Post und freute mich über das Shirt für die Maus mit der Zahl zwei vorne drauf. Dann schaute ich die Gutscheine durch, stellte mal wieder fest, dass ich davon nichts gebrauchen kann und blätterte in der Zeitung dazu herum. Dort fand ich einen Artikel über das Stillen von Zweijährigen. In Deutschland werden knapp ein Prozent der Zweijährigen noch gestillt von ihren Mamas. Wir gehören dazu. Geplant war das nie, einen Grund zum Aufhören sehe ich aber auch nicht. Weiterlesen

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Faireinbarkeit – was ich darunter verstehe #lovemyjob

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Ich werde oft gefragt, wie ich das mit der Selbstständigkeit, meinen Kindern und meinen Hobbies organisiere, wie ich meinen Lebensunterhalt erwirtschafte (und den für meine Familie). Oder wann ich eigentlich schlafe. Letzteres hängt vor allem vom Milchmädchen ab 😉 und ist ein Thema, was mit dem Job nichts zu tun hat.

Selbstständigkeit als Frau & Neugründerin

Selbstständigkeit – das heißt in diesem Jahr 2017 bis heute bereits: 2 Messen als Ausstellerin, 7 Tagesweiterbildungen, 20 Vernetzungsevents, 2 Tagungen, 4 Coachings – macht zusammen 35 „Events“ ohne Bezahlung in 9 Monaten. Das sind 3,9 pro Monat. Dazu kommen 32 Blogbeiträge (aufgeteilt auf meine 3 Blogs Provinzmutti, Ideenspinnerei & FrauMachtPolitik) Das sind damit 3,5 pro Monat. Ich pflege alle Seiten in Eigenregie. Dann habe ich derzeit ein Dutzend AuftraggaberInnen verteilt durch Deutschland, für die ich ebenfalls an Tagungen und Workshops teilnehme oder sie umsetze in deren Auftrag. Die ich trainiere im Bereich Social Media, Projektmanagement oder Evaluation.
Zwei Kinder (gerade 2 & 4 Jahre alt) habe ich auch – nur Schlaf, den vermisse ich. Aber nicht weil ich zu viel (bezahlt und unbezahlt) arbeite, sondern weil das kleine Kind nachts noch regelmäßig stillt und irgendwie auch immer noch häufig munter wird. Das ist o.k. – sie ist klein. Also ich habe schon mal nicht zu wenig Schlaf aufgrund meiner Tätigkeiten. Einschlafen kann ich super – zack weg.

Ehrenamt, „Network“ & „Care-Work“

Zeit die in der Berechnung noch nicht mit drin ist: Ehrenamt im Elternbeirat (damit höre ich ab September auf), Unterstützung für die Kinderkiste Marbach-Salomé, meine kleine Facobookseite für mein Dorf Salomonsborn, und alle drei Monate poste ich für Erfurt bloggt auf der Facebookseite unseres BloggerInnennetzwerkes in Erfurt. Ich bin Admin in einer Stillgruppe (online) mit knapp 2000 aktiven Frauen, netzwerke online in Businessbezogenen Gruppen auf Facebook, habe derzeit zwei eigene Gruppen die ich pflege, drei Facbookseiten (je eine pro Blog) und natürlich auch 3 themenbezogene Twitter-Accounts (denen sieht man aber an, dass twittern nicht zu meinen Leidenschaften gehört – das ist ok – kurz fassen ist nicht mein Netzwerk 😉 )
Eine Obsession habe ich für Instagram – ich fotografiere einfach zu gern auf meinen Wegen quer durch Deutschland und hier in der Thüringer Provinz – es ist gut verschiedene Orte für alle Bilder zu haben.
Weisst du was: Ich LIEBE es – für mich bedeutet Erwerbsarbeit (die mir bestenfalls Spaß macht – was sie tut) auch die Freizeit zu erwirtschaften um all meine Herz-Projekte und Tätigkeiten umsetzen zu können. #lovemyjob ist heute Hashtag und Motto des Tages der Digitale Frauen Challenge auf Instagram – also irgendwie ist es ein längerer Beitrag zu meiner Auffasung von Leben und Arbeiten geworden – eigentlich wollte ich nur mal für mich durchzählen, wie viele Veranstaltungen ich im ersten Jahr doppelselbstständig als politische Beraterin und Ideenspinnerin nach zwei Kindern so besucht habe.

Faireinbarkeit

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Bloggen & die Vernetzung im Real-Life #blogfamilia #denkst #bsen und lokale Stammtische

Als ich anfing zu bloggen hatte ich eigentlich kein Ziel. Ich wollte schreiben und das nicht nur offline sondern das online Schreiben testen. Ich mache das jetzt etwas mehr als ein Jahr und merke immer mehr, wie gut mir das tut. Es ist aber nicht nur das Schreiben an sich, sondern auch der Kontakt zu Menschen im realen Leben. Viele neue Menschen habe ich im letzten Jahr näher kennen gelernt. Wo ich die Menschen fernab der virtuellen Welten sehe, das möchte ich heute beschreiben.

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Wochenbett inkl. Gallen-OP mit (Still-)Baby (Teil 2)

Das Ereignis liegt nun schon bald zwei Jahre zurück und ich wollte es seit einem Jahr schon verbloggen, aber immer wenn ich mich an das Thema gesetzt habe, war ich zu emotional um die Tasten ohne Tränen und halbwegs gefasst zu treffen. Ich habe über die Vorgeschichte dieser Operation schon in Teil 1 von meiner Kolik inklusive Bauchspeicheldrüsen- und Leberentzündung geschrieben. Zum Zeitpunkt meiner Entlassung hatte ich damals den OP-Termin vier Wochen später. Mein Körper hatte anderes vor. Eines möchte ich vorweg sagen: Auch wenn es sich vielleicht an manchen Stellen so liest, als hätte ich, bzw. wir, das alles mit links durchgestanden: Mitnichten. Erst viel später wurde mir klar, wie hart mein Wochenbett war – denn eigentlich war es keines – und wie schwer mir das emotional auch nach hängt (bis heute). Denn ich hatte letztendlich einfach nur Angst um mich und mein Baby, um meine Familie, anstatt mich daheim bemuttern zu lassen und das Ankommen mit dem Baby in der Vierer-Familie zu genießen.

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Der Erfurter Zoopark – Tiere top, Gastro und Extras flop

Wir leben quasi in Sichtweite vom Zoopark Erfurt.Wir können von unserem Berg den Hügel in der Ferne sehen wo die Affen leben und seit gut zwei Jahren auch die Elefanten. Da wir dieses Wochenende keine Lust hatten die dröflzigste Runde durch das Dorf zu tingeln und uns auch schon letztens aufgefallen war, dass die Kurze noch nie im „heimischen“ Zoo war, entschlossen wir uns kurzerhand punkt neun Uhr in den Zoo zu gehen um den Vormittag rum zu bringen (erfahrene Eltern wissen was ich meine, wenn ich das sage 😉 )

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Home-Office #elternedition

Inspiriert durch Alu´s Beitrag von Großköpfe bin ich auf die Blogparade von glücklichscheitern aufmerksam geworden. Die Frage lautet: Wie funktioniert das mit dem Home-Office als Elter bzw. als Eltern. Genau meine Frage zur Zeit – Lösungen teste ich seit fast vier Jahren. Ich habe zwei Kinder in dieser Zeit bekommen, bin immer selbstständig gewesen. Ich unterscheide verschiedene Phasen im Home-Office der Elternedition, die mal mehr oder mal weniger gut funktionieren: Weiterlesen